Willkommen in Eilendorf und Rothe Erde

Was tun wir, dass der Glaube weiterlebt?

Web 1Vision für St. Severin

Unter diesem Motto trafen sich am 22.10.2011 die Mitglieder des Pfarrgemeinderates und Kirchenvorstandes zu einem gemeinsamen Arbeitstag im Marienhospital in Burtscheid.

Unser Ziel war es, Visionen für die Zukunft unserer Pfarre zu entwickeln.

Pastor Huben stimmte uns mit Versen aus dem Buch des Propheten Joel ein:

Danach aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgieße über alles Fleisch. Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten werden Träume haben und eure jungen Männer haben Visionen.

Unsere Moderatorin schickte uns zunächst auf eine Gedankenreise durch Eilendorf, auf der Suche nach Wegen, die wir noch nicht gegangen sind oder gar nicht kennen. Wer von uns kennt schon alle Gassen, die z.B. von der Bruchstraße abgehen oder die Wege im Neubaugebiet Müselterweg? Im nächsten Schritt, angeleitet durch unsere Moderatorin, konnten wir nun unsere Phantasien und Ideen entwickeln, alleine oder in kleinen Gruppen. Im nächsten Schritt stellten wir uns unsere Arbeiten auf Plakaten gegenseitig vor. Diese brachten wir in eine Reihenfolge, so wie wir es am wichtigsten erachteten.

Blieb unsere Arbeit zunächst wenig konkret, so änderte sich das nach dem Mittagessen. Nun forderte uns unsere Moderatorin auf, die übrig gebliebenen Vorschläge mit „Fleisch“ zu füllen, also konkrete Arbeitsaufträge und Handlungsweisen zu entwickeln.

Zu diesen Schwerpunkten sind wir gekommen, der Platz reicht nur für eine grobe Zusammenfassung:

1. Transparenz und Kommunikation

Hier geht es zunächst um bessere Vernetzung der Gruppen. Dazu brauchen wir bessere Terminabsprachen und eine verbesserte Kommunikation untereinander. Wir werden moderne Kommunikationsmittel nutzen und z.B. versuchen, Termine auch schneller bekannt zu machen.

2. Gemeinde als Knotenpunkt

Mit abnehmender Zahl der Gläubigen, der Erosion der kirchlichen Verwaltung und insbesondere der dramatisch abnehmenden Zahl von Priestern tragen die gewohnten Strukturen der Volkskirche nicht mehr. Vielmehr werden wir in Zukunft kleine Gruppen haben, die ihren Glauben teilen und gemeinsam leben, aber natürlich dennoch die Gemeinde als Treffpunkt und spirituelles Zentrum behalten. Hier müssen wir Modelle für solche Gruppen bilden. Ein Beispiel sei das erste Männergespräch.

3. Wir sind eine Minderheit

Viele denken es bereits und auch Weihbischof Borsch sagte bei der Visitation: Wir sind eine Minderheit. Die Zahl „aktiver“ Katholiken ist, gemessen an der Zahl „eingetragener“ Katholiken, klein. Soll uns das jetzt deprimieren oder versuchen wir das als Auftrag zu sehen? Wollen wir uns vom Blick auf die Quantität befreien? Dazu finden Sie in diesem Pfarrbrief einen weiteren Artikel.

4. Kirche als spirituelles Zentrum

In einer christlichen Kirche steht der Glaube im Mittelpunkt. Das Leben der gemeinsamen Spiritualität gibt uns Kraft. Eine Glaubenswoche haben wir bereits erleben dürfen, dieses Jahr wollen wir wieder eine Glaubenswoche durchführen.

5. Glauben gemeinsam leben / Glauben und Leben

Glaube muss auch den Weg in den Alltag finden, im tägliche Austausch und Werken des Glaubens. Wir wollen Wege zum Austausch schaffen, aber auch neue Wege der sozialen Tätigkeiten finden.

Wir haben einen Koordinierungskreis mit je zwei Mitgliedern aus Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand gebildet, für das Pastoralteam nehmen Frau Hohmann und Pastor Gregor Huben teil. Aus dem PGR sind es Frau Weyers und Herr Quadflieg, für den KV Herr Weber und Herr Lürkens. Alle Gruppen werden sich regelmäßig weitertreffen und die selbst gesetzten Aufträge abarbeiten. Im Pfarrbrief werden wir Sie weiter informieren und bei Gesprächsabenden mit Ihnen diskutieren. Wir laden Sie dazu ein, an diesen Prozessen mitzuarbeiten.

So konnten wir von diesem Tag sehr konkrete Ergebnisse mitbringen. Wir beendeten unsere Sitzung mit dem Vater unser.

Matthias Lürkens

 

Die nächsten Termine

Kinderchor
Donnerstag, 23.02.2012
ab 16:00 Uhr
Pfarrheim St. Severin
Jugendchor
Donnerstag, 23.02.2012
ab 18:30 Uhr
Pfarrheim St. Severin
Gottesdienst St. Apollonia
Donnerstag, 23.02.2012
ab 19:00 Uhr
Kirche St. Apollonia
Kirchenchor
Donnerstag, 23.02.2012
ab 20:00 Uhr
Pfarrheim St. Apollonia
Friedensgebet
Freitag, 24.02.2012
ab 18:30 Uhr
Pfarrkirche St. Severin
Gottesdienst St. Severin
Freitag, 24.02.2012
ab 19:00 Uhr
Pfarrkirche St. Severin
Messe in Berensberg
Samstag, 25.02.2012
ab 12:00 Uhr
Kehrbrücke, Eilendorf
Gottesdienst St. Severin
Samstag, 25.02.2012
ab 18:00 Uhr
Pfarrkirche St. Severin
Kinder- und Jugendgruppe
Samstag, 25.02.2012
ab 18:00 Uhr
Pfarrheim St. Apollonia
Gottesdienst St. Barbara
Sonntag, 26.02.2012
ab 09:00 Uhr
Kirche St. Barbara